Risikomanagement, ISO 31000, KonTraG, BS 25999, Corporate Governance

Seit den 90er Jahren nimmt die Bedeutung des Risikomanage­ments ständig zu. Dies wird durch die Gesetzgebung gefördert. Z.B. wurde am 01.05.1998 das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) in Kraft gesetzt. Ziel ist es, die Corporate Governance in Unternehmen zu verbessern. Die Haftung von Vorstand, Aufsichtsrat und Wirtschaftsprüfern wurde deutlich erweitert. Das Gesetz fordert von Unternehmen ein Risikofrüherkennungssystem. Die Ergebnisse sind im Lagebericht des Jahresabschlusses zu veröffentlichen.

Bei der Unternehmensbewertung nach Basel II wird das Risikomanagement hinterfragt. Das Ergebnis bestimmt wesentlich das Rating und somit z.B. die Kreditwürdigkeit und damit Zinshöhe für Kredite.

 

Die ISO hat 2009 als Leitfaden für das Risikomanagement die ISO 31000 Risk Management Guidelines on Principles and Implementation of Risk Management veröffentlicht. In der ONR49000 werden Hilfestellung für die praktische Umsetzung der ISO 31000 gegeben.

 

Während die ISO 31000 nicht als Zertifizierungsgrundlage dienen soll, wurde 2006 in Großbritannien der zertifizierungsfähige Standard BS 25999 Business Continuity Management veröffentlicht.

 

Bereits bei der Entwicklung von Managementsystemen auf der Basis der ISO 9001, 14001, 16001, 28001 und z.B. OHSAS 18001 spielen die Beherrschung von Risiken eine große Rolle. Sie werden durch uns bei der Entwicklung solcher Managementsysteme berücksichtigt.